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Physician Assistant Jobs und Stellenangebote: Was Anzeigen zeigen und wo Du suchst

Aktualisiert am 02.11.2026Redaktion, Herausgeber: Hendrik Loll

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Kurzantwort: Wir sind keine Jobbörse, haben aber 179 Stellenangebote für Physician Assistants ausgewertet (Stand 05.11.2026): 77 % kommen aus Krankenhäusern, am häufigsten gesucht werden Orthopädie und Unfallchirurgie (23), Allgemeinmedizin (21), Notfallmedizin (17). 55 % nennen einen Tarif, meist TVöD oder AVR; Entgeltgruppen reichen von E 9a bis E 12. 54 % sind ausdrücklich unbefristet, in 61 % ist Teilzeit möglich. Offene Stellen findest Du über die Karriereseiten der Kliniken, die Jobbörse der Bundesagentur und unser Arbeitgeberverzeichnis.

Wo findest Du Stellenangebote?

Wir sind keine Jobbörse und vermitteln keine Stellen. Was wir bieten, ist eine Auswertung: Für den Stellenmarkt haben wir 179 Anzeigen gelesen, die ausdrücklich Physician Assistants suchen (Stand 05.11.2026), mit Filter nach Bundesland und Fachgebiet und mit Link zur Originalanzeige. Daraus ergeben sich vier Wege zu offenen Stellen:

  1. Karriereseiten der Kliniken. 141 der ausgewerteten Anzeigen haben wir auf der Karriereseite oder im Bewerberportal des Arbeitgebers gefunden. Große Träger wie Helios, Asklepios, Alexianer oder die BG Kliniken haben eigene Portale; suche dort nach „Physician Assistant“, „Physician Assistance“ und „Arztassistent“.
  2. Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Für 26 Anzeigen war die BA-Jobbörse die beste Fundstelle, oft weil die Karriereseite die Anzeige nicht oder nur per Skript zeigt. Die Suche nach „Physician Assistant“ liefert auch MFA-, OTA- und Arztstellen; lies den Titel genau.
  3. Weitere Jobbörsen. BERUFENET nennt für den Beruf unter anderem DocCheck Jobs, kliniken.de und medizinerkarriere.de; 12 unserer Anzeigen stammen von solchen Börsen (etwa medi-karriere, StepStone, Ärztestellen). Dieselbe Stelle steht dort oft mehrfach.
  4. Arbeitgeberverzeichnis. Unser Praxispartner- und Arbeitgeberverzeichnis nennt Kliniken, MVZ und Praxen, die PAs beschäftigen, PA-Stellen ausgeschrieben haben oder PA-Studierende ausbilden, jeweils mit Quelle. Wer dort sein Bundesland wählt, hat eine Liste von Häusern, deren Karriereseiten sich zu prüfen lohnen.

Wie viele PA-Stellen insgesamt unbesetzt sind, veröffentlicht niemand; die Bundesagentur kann den Beruf in ihrer Statistik nicht gesondert auswerten (siehe unten, Stand 30.10.2026).

Welche Arbeitgeber gibt es?

BERUFENET führt als Branchen allgemeine Krankenhäuser, Fach- und Universitätskliniken, Facharztpraxen (Praxisgemeinschaften, Medizinische Versorgungszentren, Ärztehäuser) und Arztpraxen für Allgemeinmedizin, genannt werden auch Praxen auf dem Land. Als Arbeitsorte stehen dort Krankenhausstationen, Untersuchungs- und Patientenzimmer, Operationssäle, Praxisräume und bei Hausbesuchen die Wohnung der Patienten. Die DGPA schreibt nur, PAs seien im stationären wie im ambulanten Bereich tätig. Zahlen zur Verteilung nennt sie nicht.

Zahlen liefern zwei andere Quellen, beide mit Einschränkung. Das Rheinische Ärzteblatt berichtet Schätzungen, nach denen rund 90 Prozent der PAs in einem Krankenhaus arbeiten. In der Befragung des Hochschulverbands DHPA von 2020 waren es 89 Prozent, zumeist in operativen Abteilungen (61 Prozent). Befragt wurden fast ausschließlich Absolventen der DHPA-Hochschulen, und die Erhebung ist inzwischen sechs Jahre alt. Einen Eindruck vom Berufsalltag nach Fachgebiet gibt der Artikel zu den Einsatzbereichen.

Ambulant ist der Einsatz seltener. In der Umfrage der KV Nordrhein von 2024 gaben 58 von 300 antwortenden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten an, einen PA zu beschäftigen. Ein Knackpunkt ist laut Ärzteblatt die Refinanzierung: Im Einheitlichen Bewertungsmaßstab gibt es keine speziellen Abrechnungsmöglichkeiten für PAs, das Gehalt wird individuell ausgehandelt. Für Reha-Kliniken gibt es keine Beschäftigtenzahlen; in unserer Auswertung stammen 9 Anzeigen aus Reha- und Vorsorgekliniken, und BERUFENET erwähnt Blut- und Plasmaspendezentren. Mehr zur ambulanten Seite steht in Physician Assistant in der Hausarztpraxis.

Was die Bundesagentur zu PAs ausweist und was nicht

BERUFENET hat für den Beruf eine eigene Seite („Arztassistent/in / Physician Assistant“, ID 90902) und ordnet ihn der Nummer B 81333 der Klassifikation der Berufe 2010 zu. In der amtlichen Aggregatliste der Bundesagentur heißt diese Gattung „Operationstechn. Assistenz - Spezialist“. Das ist keine PA-Kategorie, und das schlägt auf jede Zahl durch, die an dieser Nummer hängt. Die Einordnung erklärt auch das Glossar.

AngabeWas die Quelle sagtWas sich daraus für PAs ergibtQuelle und Stand
Beschäftigte, Gattung 813331.270 Beschäftigte, Median 4.954 € brutto im Monat (Vollzeit)Nicht nach PAs aufgeschlüsselt; keine PA-ZahlEntgeltatlas, Datenabruf 25.10.2026
Fachkräftedossier in BERUFENETAussagen zur Berufsgruppe „Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe“: Erwerbstätige nehmen von 2023 bis 2040 zu, Suchdauer 2023 überdurchschnittlich langGilt für die Berufsgruppe, nicht für PAs; als Aussage zum PA-Markt nicht tauglichBERUFENET, Abruf 25.10.2026
Zugangin der Regel abgeschlossenes grundständiges Studium in der Medizinischen AssistenzBeschreibt den Studienzugang; die Tätigkeit ist nicht reglementiertBERUFENET, Abruf 25.10.2026
VerdienstBERUFENET nennt keinen Betrag, sondern Einflussfaktoren und verweist auf den EntgeltatlasSiehe Gehalt und GehaltsvergleichBERUFENET, Abruf 25.10.2026

Offene Stellen, Arbeitslosenzahlen oder Beschäftigtenzahlen speziell für PAs gibt es in den öffentlichen Statistiken der Bundesagentur nicht. Die Bundesregierung hat das im August 2025 auf eine Kleine Anfrage bestätigt, die ausdrücklich nach „physician assistants“ in Hausarztpraxen fragte: Die Statistik ordnet Tätigkeiten nach der Berufsklassifikation aus den Arbeitgebermeldungen zu, und auf dieser Basis lassen sich „die meisten in der Frage genannten Tätigkeitsbereiche“ nicht auswerten (BT-Drs. 21/1315, Antwort zu Frage 16, S. 9). Eine Sonderauswertung für PAs hat die Regierung dort nicht vorgelegt. Im alphabetischen Verzeichnis der Berufsklassifikation (Stand 01/2026) ist „Arztassistent/in / Physician Assistant“ zwar die einzige Benennung unter 81333; wer unter dieser Nummer gemeldet wird, entscheiden aber die Arbeitgeber, und die Gattung trägt den Namen der Operationstechnischen Assistenz. Ein Arbeitsmarktbarometer für den Beruf lässt sich deshalb aus öffentlichen Daten nicht bauen; wer es trotzdem versucht, arbeitet mit einer Gattung, die nach ihrem Namen auf Operationstechnische Assistenz zielt.

Was die Auswertung der Stellenanzeigen zeigt

Am 05.11.2026 haben wir alle Anzeigen aufgenommen, die die Jobbörse der Bundesagentur zur Suche „Physician Assistant“ listete und die tatsächlich PAs suchen, dazu Anzeigen von Karriereseiten und weiteren Jobbörsen sowie die Anzeigen einer ersten Stichprobe vom 25.10.2026. Dieselbe Stelle auf mehreren Börsen zählt einmal. So kamen 179 Anzeigen von 156 Arbeitgebern in 15 Bundesländern zusammen. Das ist eine Momentaufnahme, keine Zählung aller offenen Stellen; Diagramme, Methode und die vollständige Liste stehen auf der Seite Stellenmarkt.

Wer sucht. 138 Anzeigen (77 %) kommen aus Krankenhäusern, darunter 9 Unikliniken; 31 aus MVZ und Praxen (17 %), 9 aus Reha- und Vorsorgekliniken. Das passt zur Schätzung, dass die große Mehrheit der PAs im Krankenhaus arbeitet (siehe oben). Am häufigsten gesucht werden Orthopädie und Unfallchirurgie (23), Allgemeinmedizin (21), Notfallmedizin (17); operative Fächer stehen in 53 Anzeigen, die Notaufnahme in 17. Was PAs in den einzelnen Fächern tun, beschreibt der Artikel zu den Einsatzbereichen.

Was bezahlt wird. 99 Anzeigen (55 %) nennen einen Tarifvertrag oder eine kirchliche Arbeitsrechtsregelung: den TVöD in 39 Anzeigen, AVR oder BAT-KF in 27, den TV-L in 3. 44 Anzeigen versprechen nur eine „attraktive“ oder „leistungsgerechte“ Vergütung, 34 sagen nichts zum Geld. Eine Entgeltgruppe nennen 23 Anzeigen, und zwar E 9a, E 9b, E 9c, E 10, E 11, bis E 12. Beispiele: Die Lahn-Dill-Kliniken in Dillenburg zahlen für die Innere Medizin TVöD-K E 9b, das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide für Notaufnahme und Neurochirurgie ebenfalls E 9b, das Städtische Klinikum Dresden E 9c, das Krankenhaus Agatharied E 10. Die höchste Angabe, „bis EG 12“ eines Haustarifs, stammt aus der inzwischen abgelaufenen Anzeige der Universitätsmedizin Halle. Was diese Gruppen in Euro bedeuten, zeigt der Gehaltsrechner; wie eingruppiert wird, erklärt der Artikel zu TVöD und TV-L.

Vertrag und Arbeitszeit. 96 Anzeigen (54 %) bieten ausdrücklich eine unbefristete Stelle, 9 eine befristete, 74 sagen nichts dazu. Befristet sind etwa Elternzeitvertretungen (Klinikum Osnabrück, Asklepios Klinikum Harburg) oder Stellen mit Entfristungsaussicht (LMU Klinikum, zunächst ein Jahr). Teilzeit ist in 109 Anzeigen möglich (61 %). Dienste nennen nur 13 Anzeigen ausdrücklich, etwa Schicht-, Nacht- und Wochenenddienst in der Notaufnahme des Siloah St. Trudpert Klinikums Pforzheim oder Wochenenddienste unter ärztlicher Supervision im Krankenhaus Marienstift Braunschweig.

Mischanzeigen. 17 Anzeigen richten sich ausdrücklich an mehrere Berufe, etwa „Operationstechnische Assistenz oder Physician Assistant“ für den Zentral-OP in Eberswalde oder „MFA / Physician Assistant“ in der Kinderonkologie des LMU Klinikums. Solche Anzeigen zeigen die Überschneidung der Berufsbilder; PA-Stellen im engeren Sinn sind sie nicht. Wer aus dem MFA-Beruf kommt, findet Hintergründe in Physician Assistant nach MFA.

Was verlangen Arbeitgeber von Bewerbern?

Der Abschluss steht vorn. 139 Anzeigen (78 %) setzen ein PA-Studium voraus. 10 davon nehmen auch Bewerber, die noch studieren: Das Evangelische Krankenhaus Luckau etwa akzeptiert ein berufsbegleitend laufendes Studium, die Kliniken in Neustadt an der Aisch und Bad Windsheim stellen Studierende befristet und fertige PAs unbefristet ein. Das ist für Dich interessant, wenn Du kurz vor dem Abschluss stehst. 32 Anzeigen lassen neben dem PA-Studium andere Qualifikationen gelten; die Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde etwa sucht für die Kardiologie einen PA oder eine Pflegefachkraft.

Oft zählt die Vorausbildung mit. 37 Anzeigen verlangen zusätzlich zum Studium eine Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf, etwa die Notaufnahme der Asklepios Klinik Altona (Pflege oder MFA) oder die Zentrale Notaufnahme des St. Vincenz-Krankenhauses Paderborn. Berufserfahrung ist in 21 Anzeigen Pflicht und in 59 erwünscht. Dazu kommen Erwartungen aus dem Fachgebiet, etwa Kenntnisse im Krankenhausinformationssystem, Erfahrung in Onkologie oder Innerer Medizin oder Sonographie (Dillenburg).

Formales ist konkret. Anzeigen nennen Kennziffern, frühestmögliche Eintrittstermine und den Weg der Bewerbung (Online-Formular, Bewerberportal, E-Mail); die Universitätsmedizin Halle verlangte etwa einen Nachweis der Masernimmunität mit den Unterlagen. Einschätzung der Redaktion: Die Vorgaben der jeweiligen Anzeige wörtlich zu erfüllen ist der sichere Weg. Zur Bewerbung um den Studienplatz siehe Bewerbung Physician Assistant.

Die Aussicht nach dem Studium ist dokumentiert, wenn auch alt: In der DHPA-Befragung von 2020 gaben 88 Prozent der Erwerbstätigen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis an. 59 Prozent erhielten schon während des Studiums ein Beschäftigungsangebot in Kooperationskrankenhäusern, 38 Prozent nahmen es an. Von den 163 Erwerbstätigen, die auf Stellensuche gingen, fanden 131 innerhalb von drei Monaten eine Stelle. Das Ärzteblatt weist darauf hin, dass fast alle Befragten von Hochschulen des Verbands stammen.

Unter welchen Bezeichnungen steht der Beruf in Anzeigen?

Die Suche nur nach „Physician Assistant“ greift zu kurz. BERUFENET führt als gebräuchliche Bezeichnung auch „Medizinassistent/in“ und nennt „Arztassistent/in“ im Titel des Berufs. Als unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen mit niedrigerem Qualifikationsniveau listet es Operationstechnische Assistenten, Operationstechnische Angestellte und nicht-ärztliche Praxisassistenten. Genau daher kommen die Mischanzeigen, die wir in der Auswertung gesehen haben. Wer nach Stellen sucht, sollte deshalb die Begriffe „Arztassistent“ und „Medizinassistent“ mitsuchen und bei jeder Anzeige prüfen, ob ein PA-Studium wirklich Voraussetzung ist oder nur eine von mehreren Möglichkeiten. Einen Überblick über den Beruf gibt Physician Assistant: Was ist das?.

Wie lässt sich der Arbeitsmarkt einschätzen?

Das Rheinische Ärzteblatt spricht von einem wachsenden Arbeitsmarkt, nicht zuletzt wegen des Ärztemangels, und von steigender Bereitschaft der KVen, PAs in Praxen zu sehen. Es nennt zugleich Prognosen von mehr als 30.000 PAs bis 2030, ohne eine Quelle zu benennen; diese Zahl übernehmen wir nicht. Die Studierendenzahl liege deutlich über der Absolventenzahl. Die neuesten Zahlen dazu stammen vom Hochschulverband DHPA, zitiert in einer Studie der Bertelsmann Stiftung (März 2026, S. 40): Ende 2024 hatten in Deutschland 2.454 Personen einen deutschen PA-Bachelor, im selben Jahr waren 5.081 Personen im PA-Studium eingeschrieben, davon 2.231 neu immatrikuliert. Erfasst sind nur die 24 Mitgliedshochschulen des Verbands; die DHPA-Datei selbst war am 30.10.2026 auf dessen Website nicht mehr abrufbar. Wie viele der Absolventen heute als PA arbeiten, sagt die Zahl nicht. Rechtlich bleibt der Beruf ungeregelt, was für Arbeitgeber und Gehaltsstrukturen von Belang ist (Gesetzeslage).

Nicht veröffentlicht sind nach unserer Suche bei Bundesagentur (Statistik, BERUFENET, Entgeltatlas), Bundestagsdrucksachen, DHPA und DGPA (Stand 30.10.2026): die Zahl der aktuell tätigen PAs (es gibt nur die Absolventenzahl der DHPA-Hochschulen), Stellenzahlen und Besetzungsdauer speziell für PAs, eine aktuelle Verteilung auf Fachgebiete (die letzte stammt aus der DHPA-Befragung 2020) und die Gehälter einzelner Arbeitgeber außerhalb einzelner Anzeigen. Wer wissen will, ob sich der Weg lohnt, findet in Lohnt sich Physician Assistant? eine Abwägung.

Häufige Fragen

Wo arbeiten die meisten Physician Assistants?

Im Krankenhaus. Das Rheinische Ärzteblatt (9/2025) berichtet Schätzungen von rund 90 Prozent; in der DHPA-Befragung von 2020 (282 Antworten) waren es 89 Prozent, 61 Prozent in operativen Abteilungen. Beide Angaben sind Schätzung beziehungsweise Befragung unter Absolventen von DHPA-Hochschulen, keine amtliche Statistik.

Gibt es Zahlen der Bundesagentur zu offenen PA-Stellen?

Nicht gesondert. BERUFENET führt den Beruf unter der Nummer 81333, die in der Klassifikation „Operationstechn. Assistenz - Spezialist“ heißt. Der Entgeltatlas nennt für diese Gattung 1.270 Beschäftigte (Stichtag 31.12.2025), ohne PAs herauszurechnen. Die Bundesregierung hat im August 2025 auf eine Frage, die ausdrücklich PAs nannte, geantwortet, dass sich die meisten der genannten Tätigkeitsbereiche auf Basis der Berufsklassifikation in der BA-Statistik nicht auswerten lassen (BT-Drs. 21/1315, S. 9). Eine Zahl offener PA-Stellen ist nicht veröffentlicht (gesucht bei BA-Statistik, BERUFENET und Bundestagsdrucksachen, Stand 30.10.2026).

Brauche ich eine Berufsanerkennung oder Zulassung, um als Physician Assistant zu arbeiten?

Nach BERUFENET ist die Tätigkeit nicht reglementiert; für einen ausländischen Hochschulabschluss ist keine berufliche Anerkennung nötig, eine Zeugnisbewertung der ZAB kann für Bewerbungen aber hilfreich sein. Arbeitgeber stellen eigene Anforderungen, etwa den Abschluss eines PA-Studiums. Mehr dazu in [Physician Assistant: Gesetz und Rechtsstatus](/physician-assistant-gesetz/).

Wie viele Stellenangebote für Physician Assistants gibt es?

Eine amtliche Zahl gibt es nicht. Wir haben 179 Anzeigen von 156 Arbeitgebern in 15 Bundesländern erfasst (Stand 05.11.2026), darunter alle PA-Anzeigen, die die Jobbörse der Bundesagentur an diesem Tag listete. Das ist eine Momentaufnahme, keine Zählung aller offenen Stellen.

Worauf achten Arbeitgeber in Anzeigen?

Vor allem auf den Abschluss: 139 von 179 Anzeigen setzen ein PA-Studium voraus, 10 davon nehmen auch Studierende vor dem Abschluss. 37 verlangen zusätzlich eine Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf, 21 Berufserfahrung. 32 Anzeigen lassen auch andere Qualifikationen wie MFA, Pflege oder OTA gelten.

Was verdient man laut Stellenanzeigen?

55 % der ausgewerteten Anzeigen nennen einen Tarif, am häufigsten den TVöD (39 Anzeigen). Eine Entgeltgruppe steht nur in 23 Anzeigen: E 9a, E 9b, E 9c, E 10, E 11, bis E 12. Die Beträge dazu zeigt der [Gehaltsrechner](/tools/gehaltsrechner/).

Quellen